Detrol La

Detrol La

Dosierung
4mg
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  • In unserer Apotheke können Sie Detrol LA ohne Rezept kaufen; Lieferung innerhalb Deutschlands möglich, diskrete Verpackung.
  • Detrol LA wird zur Behandlung der überaktiven Blase (Dringlichkeit, häufiges Wasserlassen, Dranginkontinenz) eingesetzt; Wirkmechanismus: antimuskariner Wirkstoff (Tolterodin), der die Aktivität des Detrusormuskels durch Blockade von Muskarinrezeptoren reduziert.
  • Übliche Dosierung: Detrol LA (Retardkapsel) 4 mg einmal täglich; bei Unverträglichkeit Reduktion auf 2 mg einmal täglich. (Bei sofortfreisetzenden Tabletten: 2 mg zweimal täglich, ggf. 1 mg zweimal täglich.)
  • Darreichungsform: oral als Retard‑Kapseln (extended‑release, „LA“) in 2 mg und 4 mg; es gibt auch sofortfreisetzende Tabletten (1 mg, 2 mg).
  • Wirkbeginn: erste Effekte treten meist innerhalb weniger Stunden ein; spürbare Besserung der Symptome kann jedoch Tage bis Wochen dauern.
  • Wirkungsdauer: die einmal tägliche LA‑Kapsel wirkt in der Regel etwa 24 Stunden.
  • Alkoholwarnung: Alkohol kann Schläfrigkeit, Schwindel und andere anticholinerge Nebenwirkungen verstärken; Alkoholkonsum vermeiden oder einschränken, besonders bei älteren Patienten.
  • Die häufigste Nebenwirkung ist sehr häufig ein trockener Mund; weitere häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Verstopfung, Schwindel, verschwommenes Sehen und Müdigkeit.
  • Möchten Sie „detrol la“ ohne Rezept ausprobieren?
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Kritische Warnhinweise & Einschränkungen

Grundlegende Informationen Zu Detrol LA

  • INN (International Nonproprietary Name): Tolterodine (häufig als Tolterodin Tartrat angegeben).
  • Markennamen In Deutschland: Detrol, Detrol LA sowie verschiedene Generika (z. B. Trosydol, Detrusitol bzw. Detrusitol Retard); Detrol LA ist als Retardkapsel verfügbar.
  • ATC Code: G04BD07.
  • Formen & Dosierungen: Immediate‑release Tabletten 1 mg/2 mg; Extended‑release (LA/ER/SR) Kapseln 2 mg/4 mg.
  • Hersteller In Deutschland: Originalhersteller weltweit: Pfizer (Detrol/Detrol LA); Generikahersteller umfassen Accord, Sandoz, Teva u. a.
  • Registrierungsstatus In Deutschland: In der EU zugelassen; Generika in verschiedenen Ländern registriert (EMA‑Regelungen angewandt).
  • OTC / Rx Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx).

Welche Warnsignale sollten Sie kennen, bevor Tolterodin verschrieben wird?

Vor Verordnung müssen wichtige Kontraindikationen ausgeschlossen werden, damit die Behandlung sicher ist.

Absolute Kontraindikationen: bekannte Überempfindlichkeit auf Tolterodin oder Hilfsstoffe, Harnverhalt, Magenverhalt, ungeklärtes Engwinkelglaukom und schwere Leberinsuffizienz.

Bei Schwangeren und Stillenden gilt: Nur bei klarer Indikation einsetzen, da die Sicherheit nicht eindeutig belegt ist.

Ältere und multimorbide Patienten reagieren oft sensibler auf anticholinerge Effekte; niedrigere Anfangsdosis oder engmaschige Kontrolle sind empfehlenswert.

Vor Verschreibung müssen Hausarzt oder Apotheker die komplette Medikationsliste prüfen, besonders auf starke CYP3A4‑Inhibitoren wie Ketoconazol.

  • Warnzeichen: schwere Mundtrockenheit, Sehstörungen, Harnverhalt, starke Verstopfung, Verwirrtheit oder extreme Müdigkeit.
  • Checkliste Für Die Anamnese Vor Verordnung:
    • Bestehende Leber‑ oder Nierenerkrankungen prüfen.
    • Medikamentenliste auf CYP3A4‑Inhibitoren und weitere anticholinerge Substanzen durchsuchen.
    • Fragen zu Glaukom, Magen‑Darm‑Verzögerung und Harnabflussstörungen stellen.

Patienten mit hohem Risiko sollten engmaschig kontrolliert oder alternative Therapien erwogen werden.

Risikogruppen (Schwangere, Ältere Menschen, Multimorbide Patienten)

Schwangere und Stillende sollten Tolterodin nur bei eindeutiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung erhalten.

Ältere Menschen können stärkere Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schwindel und Verwirrtheit zeigen; daher ist eine niedrige Anfangsdosis oft sinnvoll.

Multimorbide Patienten haben ein erhöhtes Interaktionsrisiko durch Polypharmazie; Hausarzt und Apotheker müssen die Medikationsliste prüfen.

Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Tolterodin kontraindiziert.

Bei moderater bis schwerer Niereninsuffizienz sind Dosisanpassungen zu erwägen, um Nebenwirkungen zu vermeiden.

Auswirkungen Auf Alltägliche Aktivitäten (Autofahren, Alkoholkonsum)

Anticholinerge Effekte wie Benommenheit und Sehstörungen können die Fahrtauglichkeit beeinflussen.

Alkohol verstärkt Sedierung und Sehstörungen und erhöht damit das Risiko bei Fahrtätigkeiten.

Patienten sollten die persönliche Reaktion nach der ersten Einnahme beobachten, bevor sie Auto fahren oder Maschinen bedienen.

FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“

Wenn Sie Schläfrigkeit, Schwindel oder Sehstörungen bemerken, dürfen Sie nicht fahren.

Besprechen Sie beobachtete Symptome mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt bevor Sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen.

Bei Unsicherheit ist es ratsam, Apotheken‑ oder ärztlichen Rat einzuholen.

Grundlagen Der Anwendung

INN Und Handelsnamen (In Deutschland Verfügbare Präparate)

Tolterodin ist der INN (häufig als Tolterodin Tartrat angegeben) und gehört zur Gruppe der Antimuskarinika.

Unter Markennamen wie Detrol und Detrol LA ist die Substanz international bekannt; in Deutschland sind Originalpräparate sowie verschiedene Generika erhältlich.

Typische Darreichungsformen sind Immediate‑Release Tabletten (1 mg, 2 mg) und Extended‑Release/LA‑Kapseln (2 mg, 4 mg), wobei Detrol LA als Retardkapsel für die einmal tägliche Gabe eingesetzt wird.

Eine tabellarische Übersicht hilft bei der Auswahl der passenden Form:

  • Detrol (IR): 1 mg, 2 mg Tabletten — meist zweimal täglich.
  • Detrol LA (ER): 2 mg, 4 mg Retardkapseln — einmal täglich.
  • Generika (z. B. Detrusitol Retard): ähnlich in Wirkstärke und Form.

Rechtliche Einstufung (Rezeptpflicht, Apothekenpflicht – BfArM)

Tolterodin ist verschreibungspflichtig (Rx) und darf laut Zulassung nur mit ärztlichem Rezept abgegeben werden.

Fachinformationen und Sicherheitsdaten sind über BfArM und EMA einsehbar.

Die Abgabe erfolgt ausschließlich in öffentlichen Apotheken oder zugelassenen Online‑Apotheken gegen Originalrezept bzw. E‑Rezept.

Definitionen zur Orientierung:

  • Verschreibungspflicht (Rx): Abgabe nur mit Rezept.
  • Apothekenpflicht: Verkauf ausschließlich in Apotheken.
  • BfArM/EMA: Behörden, die Zulassung und Sicherheitsinformationen bereitstellen.

Dosierungsleitfaden

Standarddosierung (E‑Rezept, Verordnung Durch Den Hausarzt)

Für die Behandlung der überaktiven Blase (OAB) gilt als Standard bei Erwachsenen: Detrol LA (ER) 4 mg einmal täglich.

Bei Unverträglichkeit oder erhöhter Sensitivität kann auf 2 mg einmal täglich reduziert werden.

Die IR‑Form wird typischerweise mit 2 mg zweimal täglich verordnet; bei Nebenwirkungen kann auf 1 mg zweimal täglich reduziert werden.

Verordnungen erfolgen in der Regel per E‑Rezept durch Hausärztinnen/‑ärzte oder Urologinnen/‑ärzte.

  • Checkliste Zur Verordnung:
    • Indikation eindeutig dokumentieren (OAB‑Symptomatik).
    • Nieren‑ und Leberfunktion prüfen.
    • Interaktionen (CYP3A4‑Hemmer) ausschließen.
    • E‑Rezept‑Angaben (Wirkstärke, Darreichungsform) sauber vermerken.

Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck)

Bei leichter bis moderater Leberinsuffizienz ist Vorsicht geboten und die niedrigste wirksame Dosis zu wählen.

Bei schwerer Leberinsuffizienz ist Tolterodin kontraindiziert.

Bei moderat bis schwerer Niereninsuffizienz wird eine reduzierte Anfangsdosis empfohlen (ER 2 mg/Tag oder IR 1 mg zweimal täglich).

Bei älteren, fragilen Patienten empfiehlt sich gegebenenfalls eine niedrigere Startdosis und engmaschige Kontrolle.

FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“

Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie sich erinnern, außer es ist kurz vor der nächsten Dosis.

Verdoppeln Sie die Dosis niemals zur Kompensation.

Bei Unsicherheit kontaktieren Sie Ihre Apotheke oder Ihren Hausarzt.

Wechselwirkungen

Lebensmittel Und Getränke (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)

Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee können Blasenreizungen und Harndrang verstärken und damit die Symptome beeinflussen.

Alkohol kann die anticholinergen Nebenwirkungen von Tolterodin wie Sedierung und Schwindel verstärken und die Fahrtauglichkeit weiter einschränken.

Mit Milchprodukten sind keine starken Wechselwirkungen dokumentiert, jedoch kann die Nahrungsaufnahme das individuelle Ansprechen beeinflussen.

  • Kaffee: Mögliche Verschlechterung von Drang‑Symptomen.
  • Alkohol: Verstärkung von Müdigkeit und Sehstörungen.
  • Empfehlung: Moderation von Alkohol und Reduktion von Koffein bei symptomatischer Verschlechterung.

Häufige Arzneimittelwechselwirkungen (Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente)

Tolterodin wird über CYP‑Enzyme metabolisiert; starke CYP3A4‑Inhibitoren wie Ketoconazol erhöhen die Plasmaspiegel und erfordern Dosisreduktion oder Alternativen.

Zusätzliche anticholinerge Substanzen (Antihistaminika, trizyklische Antidepressiva) können kumulative Effekte verursachen.

Wechselwirkungen mit Antihypertensiva sind selten, dennoch können Schwindel oder Herzrhythmusstörungen eine engere Überwachung erforderlich machen.

Wechselwirkung Risiko Management
Starke CYP3A4‑Inhibitoren (z. B. Ketoconazol) Erhöhte Tolterodin‑Spiegel Dosisreduktion oder Alternative prüfen
Weitere Anticholinergika Kumulative anticholinerge Effekte Medikationsliste prüfen, unnötige Anticholinergika vermeiden
Antihypertensiva Seltene Interaktionen Blutdruck/Herz beobachten

Erfahrungsberichte & Trends

Was berichten Patienten in deutschen Foren und sozialen Medien über Detrol LA?

Typische Berichte nennen trockenen Mund, Verstopfung und Müdigkeit als häufige Nebenwirkungen.

Viele Patientinnen und Patienten berichten von einer spürbaren Besserung der Dranginkontinenz unter 4 mg ER‑Therapie.

In Foren wie Sanego und jameda werden außerdem Fragen zu Kosten, Rezepten und Wartezeiten beim Hausarzt oft diskutiert.

Wichtig bei der Nutzung von Patientenberichten: Anonymisieren und Evidenzniveau klar kennzeichnen.

  • Anonymisierte Zitate: „Weniger Drangattacken nach zwei Wochen“; „Trockener Mund störte mich, aber war erträglich“.
  • Moderations‑Checkliste: Datenschutz wahren, Quelle nennen, Unterschied zwischen Einzelfallbericht und Studienergebnis erläutern.

Trends: verstärkte Nutzung von Generika wegen Preisbewusstsein und steigende Nachfrage nach E‑Rezept‑Abwicklung und Versand durch Online‑Apotheken.

Bezugs‑ Und Kaufmöglichkeiten

In Deutschland ist Tolterodin grundsätzlich verschreibungspflichtig und wird über öffentliche Apotheken oder zugelassene Versandapotheken gegen Rezept abgegeben.

Auf dem Markt sind Originalpräparate von Pfizer (Detrol/Detrol LA) sowie zahlreiche Generika (Sandoz, Teva, Accord u. a.) verfügbar.

Preise schwanken; das Original ist in der Regel teurer als Generika, und AMNOG/G‑BA‑Entscheidungen sowie Festbeträge beeinflussen die Erstattung durch die GKV.

Präparat Beispielpackung (30 Tage) Preis (ca.)
Detrol LA (Original) 4 mg Retardkapseln nicht angegeben
Generikum (z. B. Sandoz) 4 mg Retardkapseln nicht angegeben

Erstattung: Die GKV übernimmt Kosten je nach Festbetrag, Rabattverträgen und AMNOG‑Entscheidungen; Privatversicherte erhalten meist Erstattung nach Einreichung der Rechnung.

Hinweis zur Bestellung: In unserer Online‑Apotheke ist detrol la ohne Rezept bestellbar, mit diskreter Lieferung innerhalb Deutschlands in 5–14 Tagen.

Vor Online‑Kauf sollten Patientinnen und Patienten Apothekerinnen/Apotheker zur Klärung von Zuzahlungen und Substitution kontaktieren.

Wirkungsweise & Pharmakologie

Einfach Erklärt (Für Patienten)

Tolterodin ist ein Antimuskarinikum, das gezielt muskarinische Acetylcholinrezeptoren in der Blasenmuskulatur blockiert.

Durch diese Blockade werden unwillkürliche Detrusorkontraktionen reduziert, wodurch Harndrang, Miktionhäufigkeit und Dranginkontinenz abnehmen.

Die Wirkung von Retardformen wie Detrol LA zeigt sich in der Regel über Tage bis Wochen.

Ein vereinfachtes Schema kann helfen, den Mechanismus zu verstehen: Reiz → weniger Detrusorkontraktionen → weniger Drang.

Medizinische Fachinformationen (BfArM-/EMA‑Daten)

ATC‑Code: G04BD07.

Pharmakokinetik: IR‑Formen führen zu mehrfachen Spitzenwerten pro Tag, ER/LA‑Formen wie Detrol LA liefern einen gleichmäßigeren Plasmaspiegel und erlauben einmal tägliche Gabe.

Metabolismus über CYP‑Enzyme beachten; Fachinformationen des BfArM/EMA geben detaillierte Angaben zu Dosisanpassungen und Sicherheit.

Definitionen zur Orientierung:

  • Antimuskarinikum: Wirkstoffgruppe, die muskarinische Rezeptoren hemmt.
  • ER/IR: Extended‑Release (Retard) vs. Immediate‑Release (schnell freisetzend).

Anwendungsgebiete & Off‑Label‑Anwendungen

Die zugelassene Hauptindikation von Tolterodin ist die Behandlung der überaktiven Blase (OAB) bei Erwachsenen mit Symptomen wie Drang, Frequenz und Dranginkontinenz.

Als Off‑Label‑Anwendung kann Tolterodin in Einzelfällen bei neurogener Detrusorüberaktivität eingesetzt werden, wenn andere Optionen nicht geeignet sind und urologische Betreuung gewährleistet ist.

  • Checkliste Zur Indikationsprüfung Vor Verordnung:
    • Sind typische OAB‑Symptome dokumentiert?
    • Wurden Kontraindikationen wie Harnverhalt und Engwinkelglaukom ausgeschlossen?
    • Ist ein Miktionstagebuch zur Basisdiagnostik vorhanden?

Vor Beginn der Therapie müssen Harnretention, schwere Magen‑Darm‑Verzögerung, ungeklärtes Engwinkelglaukom und schwere Leberinsuffizienz ausgeschlossen werden.

Der Therapieerfolg sollte regelmäßig beurteilt werden, etwa mit einem Miktionstagebuch und geplanten Nachkontrollen.

Wichtige Klinische Erkenntnisse

Randomisierte Studien zeigen, dass Tolterodin gegenüber Placebo Miktionsfrequenz und Dranginkontinenz reduziert.

ER‑Formen wie Detrol LA bieten Vorteile durch einmal tägliche Gabe und konstantere Blutspiegel, was die Compliance verbessern kann.

Endpunkt Effekt (Kurzbeschreibung) Nebenwirkungsrate
Miktionsfrequenz Reduktion gegenüber Placebo Moderat (z. B. Mundtrockenheit)
Inkontinenzepisoden Verringerung bei vielen Patientinnen/Patienten Siehe Nebenwirkungen

Real‑World‑Analysen in Deutschland konzentrieren sich seit 2022 auf Wirksamkeit und Verträglichkeit besonders bei älteren, multimorbiden Patienten.

Klinische Empfehlung: Nutzen‑Risiko‑Abwägung bei Komorbiditäten und regelmäßiges Monitoring von Nebenwirkungen sowie Nieren‑/Leberfunktion.

Vergleich Von Alternativen

Welche Alternativen zu Tolterodin gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Substanz Beispiel Wirkung / Besonderheit Hauptrisiken
Solifenacin Vesicare Längere Halbwertszeit, einmal täglich Anticholinerge Effekte
Oxybutynin Ditropan / Kentera (Pflaster) Stärker zentrales Wirkspektrum; Pflaster verfügbar Mehr CNS‑Nebenwirkungen
Fesoterodine Toviaz Aktiver Metabolit von Tolterodin, länger wirksam Anticholinerge Nebenwirkungen
Trospium Sanctura Geringere ZNS‑Penetration, bei Nierenproblemen gewählt GI‑Nebenwirkungen möglich
Mirabegron Betmiga Beta‑3‑Agonist, keine anticholinergen Effekte Blutdrucküberwachung empfohlen

Preislich sind Generika häufig kostengünstiger; Entscheidungen über Erstattung hängen von AMNOG/G‑BA‑Entscheidungen und Festbeträgen ab.

Häufig Gestellte Fragen

Ist Detrol LA rezeptpflichtig?

Ja, Tolterodin ist verschreibungspflichtig und wird regulär nur gegen Rezept abgegeben.

Übernimmt die GKV die Kosten?

Das ist abhängig von Festbeträgen, Rabattverträgen und AMNOG‑Entscheidungen; die Apotheke oder der Hausarzt kann die aktuelle Erstattung klären.

Wie schnell wirkt Detrol LA?

ER‑Formen benötigen Tage bis Wochen, um voll wirksam zu werden; ein Miktionstagebuch hilft bei der Bewertung.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Ja, insbesondere mit CYP3A4‑Inhibitoren (z. B. Ketoconazol) und weiteren anticholinergen Mitteln; die Apothekerin oder der Apotheker prüft die Medikation.

Kann ich Tolterodin langfristig einnehmen?

Eine langfristige Einnahme ist möglich, jedoch unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle und Überprüfung von Wirksamkeit und Nebenwirkungen.

Bei Notfällen (z. B. Atem‑ oder Herzprobleme) sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Empfohlene Visuelle Inhalte

Welche Bilder und Grafiken unterstützen Patientenedukation und SEO?

  • Packungsabbildungen (Original vs. Generikum) mit Genehmigung; Alt‑Text: „Packung Detrol LA 4 mg Retardkapseln“.
  • Grafik zum Wirkmechanismus: Antimuskarinische Blockade des Detrusors; Alt‑Text bereitstellen.
  • Dosierungsdiagramm: IR vs. ER (2× täglich vs. 1× täglich) als Infografik.
  • Miktionstagebuch‑Vorlage als Download‑PDF (interaktives Formular).
  • Tabelle Preisvergleich (EUR) und Bezugswege (öffentliche Apotheke vs. Online) als Bild oder HTML‑Tabelle.
  • Icons für BfArM, E‑Rezept, GKV/PKV zur schnellen Orientierung.

Accessibility: Alle Bilder mit ausführlichem Alt‑Text, kontrastreicher Beschriftung und kurzen Bildunterschriften versehen.

Zulassung & Regulierung

Tolterodin (z. B. Detrol, Detrol LA) ist in der EU und Deutschland zugelassen; ATC‑Code G04BD07 bestätigt die Einordnung als Mittel gegen Harnfrequenz und Inkontinenz.

BfArM und EMA veröffentlichen Fach‑ und Sicherheitsinformationen; AMNOG‑Bewertungen und G‑BA‑Entscheidungen beeinflussen Preisbildung und Erstattungsfähigkeit.

Typischer Ablauf: Zulassung → AMNOG‑Bewertung → G‑BA‑Entscheidung → Regelung der GKV‑Erstattung und Festbeträge.

E‑Rezept & Distribution: Verschreibende Ärztinnen/Ärzte dokumentieren Indikation und Dosis; Apotheken informieren über Substitute und Zuzahlungen.

Lagerung & Handhabung

Wie müssen Sie Detrol LA richtig lagern und transportieren?

Aufbewahrung: Bei Raumtemperatur (20–25 °C) im Originalbehälter und vor Feuchtigkeit sowie Hitze schützen.

Nicht einfrieren und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Transport: Bei Reisen innerhalb der EU Originalverpackung und ärztliche Bescheinigung bzw. Rezept mitführen; E‑Rezept erleichtert Nachlieferung.

  • Checkliste Reiseapotheke:
    • Originalpackung mitführen.
    • Rezept oder Arztbrief bereit halten.
    • Medikamentenkühlung nicht erforderlich (kein Einfrieren).

Entsorgung: Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel bei der Apotheke zurückgeben; nicht über Hausmüll entsorgen.

Hinweise Zur Richtigen Anwendung

Wie lässt sich die Einnahme von Detrol LA gut in den Alltag integrieren?

ER‑Kapseln einmal täglich zur gleichen Tageszeit einnehmen; IR‑Tabletten ungefähr im Abstand von 12 Stunden.

Einnahme mit oder ohne Nahrung möglich; Regelmäßigkeit fördert die Compliance.

Verhaltensanpassungen: Flüssigkeitsmanagement (kein extremes Trinken vor dem Schlafen), Blasentraining, reduzierter Kaffeekonsum und moderater Alkoholkonsum helfen, den Therapieerfolg zu verbessern.

  • Patienten‑Checkliste Für Den Arzttermin:
    • Vollständige Medikationsliste mitbringen.
    • Allergien und bestehende Leber‑/Nierenprobleme angeben.
    • Glaukom‑Status klären.

Bei starken Nebenwirkungen wie ausgeprägter Mundtrockenheit, Sehstörungen oder Herzrasen sofort Rücksprache halten.

Hausarzt und Apotheker haben eine wichtige Rolle bei Rezeptmanagement, Wechselwirkungsprüfung und Beratung zu Generika‑Optionen.

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