Frumil
Frumil
- Erhältlich in Apotheken und Online‑Apotheken; in den meisten großen Märkten (z. B. UK, Irland, Neuseeland) ist Frumil verschreibungspflichtig, es wird jedoch berichtet, dass in einigen Apotheken ein Kauf ohne Rezept möglich ist.
- Frumil wird zur Behandlung von Ödemen und Herzinsuffizienz eingesetzt; es kombiniert Furosemid (schleifendiuretisch, Hemmung des NKCC2‑Transporters in der Henle‑Schleife) mit Amilorid (kaliumsparend, Hemmung epithelialer Natriumkanäle im Sammelrohr), wodurch die harntreibende Wirkung erhöht und Kaliumverluste reduziert werden.
- Übliche Dosierung: Anfangs 1 Tablette (40 mg Furosemid/5 mg Amilorid) morgens; bei Bedarf Aufdosierung auf 2 Tabletten pro Tag (geteilte Einnahme AM/12 Uhr); maximale Amilorid‑Tagesdosis 20 mg (entspricht 4 Tabletten/Tag).
- Gabeform: orale Tabletten (orange, mit Bruchkerbe, mit Aufdruck „FRUMIL“), zur Einnahme mit Wasser; Tablette ist teilbar.
- Wirkbeginn: in der Regel innerhalb von etwa 30–60 Minuten nach oraler Einnahme (hauptsächlich durch die Wirkung des Furosemids).
- Wirkdauer: typischerweise etwa 6–8 Stunden nach oraler Einnahme; individuelle Unterschiede möglich.
- Alkoholhinweis: starker Alkoholkonsum vermeiden; Alkohol kann Blutdruckabfall, Schwindel und Dehydratation verstärken und Wechselwirkungen mit der Wirkung begünstigen.
- Häufigste Nebenwirkung: vermehrtes Wasserlassen; häufig treten außerdem Schwindel (insbesondere beim Aufstehen), Elektrolytstörungen (z. B. Hypokaliämie/Hyponatriämie), leichte Dehydratation und Magen‑Darm‑Beschwerden auf.
- Möchten Sie Frumil ohne Rezept ausprobieren?
Grundlegende Frumil‑Informationen
- INN (Internationaler Freiname): Furosemid und Amilorid‑Hydrochlorid.
- Markennamen Verfügbar In Deutschland: nicht angegeben.
- ATC‑Code: C03EB01.
- Formen & Dosierungen: Tablette, 40 mg Furosemid + 5 mg Amilorid, oral, Tablette mit Bruchkerbe zum Teilen.
- Hersteller In Deutschland: nicht angegeben.
- Zulassungsstatus In Deutschland: nicht angegeben.
- OTC / Rx Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx / POM) in großen Märkten.
Kritische Warnhinweise & Einschränkungen (Sicherheit Zuerst)
Vor Beginn jeder Frumil‑Therapie sollte eine klare Risikoabschätzung erfolgen.
Frumil enthält die Wirkstoffe Furosemid und Amilorid und liegt typischerweise als Tablette mit 40 mg/5 mg vor.
Das Präparat ist verschreibungspflichtig und ist kontraindiziert bei Anurie, schwerer Niereninsuffizienz und Hyperkaliämie.
In Deutschland empfiehlt es sich, BfArM‑Einträge zu prüfen und Nebenwirkungen über die BfArM‑Meldestelle zu melden.
Vor Therapiebeginn sind Elektrolyte (Na+, K+), Nierenwerte, Blutdruck und gegebenenfalls ein EKG zu kontrollieren.
Besondere Vorsicht gilt bei Schwangeren, Stillenden, älteren multimorbiden Personen sowie Patienten mit Lebererkrankungen oder Diabetes.
Zu den wichtigsten Gefahren zählen Hypotonie, Dehydration und Elektrolytstörungen.
Bei Auftreten von Schwindel sollten Patienten nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, bis die Stabilität geklärt ist.
Apotheker und Hausärzte müssen Wechselwirkungen und Polypharmazie vor Abgabe prüfen; das E‑Rezept erleichtert Dokumentation und schnelle Verordnung.
Checklist vor Start: initiale Laborwerte, komplette Medikamentenliste, Allergieinfo und Schwangerschaftstest falls relevant.
- Sofortige Notfallzeichen: starke Schwindelgefühle, Oligurie/verminderte Urinausscheidung, schwere Muskelkrämpfe.
Risikogruppen (Schwangere, Ältere Menschen, Multimorbide Patienten)
Schwangere und Stillende sollten Frumil nur nach strenger Nutzen‑Risiko‑Abwägung erhalten.
Während der Schwangerschaft sind alternative Optionen zu prüfen und die Empfehlungen nationaler Behörden zu beachten.
Ältere Patienten benötigen eine reduzierte Startdosis und eine langsame Titration wegen erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Volumenverlust und Orthostase.
Multimorbide Patienten haben ein erhöhtes Risiko durch Interaktionen, zum Beispiel mit ACE‑Hemmern oder NSAIDs.
Empfehlung: regelmäßige Labor‑Kontrollen, initial wöchentlich, später abhängig von Stabilität der Werte.
Ein ärztliches Medikationsreview und die Einbindung der Apotheke sind wichtig, besonders bei eingeschränkter GFR.
Dosisanpassung wird bei GFR <60 ml/min erwogen und Frumil sollte bei Anurie vermieden werden.
| Parameter | Zeitpunkt | Zielwerte / Kommentar |
|---|---|---|
| Serum‑Kaliu m | Vor Therapiebeginn, nach 3–7 Tagen initial, dann periodisch | Normbereich 3,5–5,0 mmol/l; Abweichungen erfordern Anpassung |
| Kreatinin / GFR | Vor Beginn und nach Dosisänderungen | Bei Verschlechterung Dosisreduktion oder Absetzen erwägen |
| Blutdruck | regelmäßig, besonders initial | Vermeidung symptomatischer Hypotonie |
- Risikofaktoren: Niereninsuffizienz, gleichzeitige RAAS‑Blocker, Diabetes, hohes Alter.
- Überwachungsmaßnahmen: wöchentlich initial, danach individuell.
Hinweis zu Erstattung: Kostenübernahme durch GKV oder PKV prüfen; AMNOG‑Entscheidungen können Preis/Erstattung beeinflussen.
Auswirkungen Auf Alltägliche Aktivitäten (Autofahren, Alkoholkonsum)
Frumil kann Schwindel und Dehydration verursachen, daher ist anfänglich Vorsicht beim Autofahren geboten.
Bei orthostatischer Hypotonie (Schwindel beim Aufstehen) sollte ärztlich geprüft und die Dosis gegebenenfalls angepasst werden.
Alkohol verstärkt Kreislaufwirkungen und kann Schwindel und Blutdruckabfall fördern; während der Titrationsphase auf Alkohol verzichten.
Koffein beeinflusst die diuretische Wirkung kaum, kann aber bei Herzinsuffizienz symptomatisch belasten; individuelle Beratung ist sinnvoll.
Alltagstipps: langsam aufstehen, für ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgen und heiße Bäder oder Saunabesuche zu Beginn meiden.
- Verhalten nach Einnahme: bei Schwindel hinsetzen/liegen, Trinkmenge anpassen, Arzt informieren.
- Warnzeichen: anhaltender starker Schwindel, Synkopen, Oligurie.
- Notfallkontakte: Hausarzt, hausärztlicher Notdienst, Apotheke.
Apothekenberatung umfasst Hinweise zu Interaktionen mit Freizeitmitteln und eine Überprüfung der gesamten Selbstmedikation.
FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“
Nur wenn keine Nebenwirkungen wie Schwindel, Sehstörungen oder Benommenheit auftreten.
Nach erster Einnahme oder Dosisänderung ist erhöhte Vorsicht angebracht; bei Unsicherheit auf das Führen von Fahrzeugen verzichten.
Bei Beschwerden oder wiederkehrendem Schwindel bitte umgehend Hausarzt kontaktieren.
Grundlagen Der Anwendung
Frumil enthält die Wirkstoffe Furosemid und Amilorid (INN) und ist als Kombinationspräparat bekannt.
In einigen Märkten tritt Frumil als Markenname auf; in Deutschland sollte die BfArM‑Datenbank geprüft werden, da lokale Markennamen variieren können.
Rechtlich ist die Kombination in vielen Ländern verschreibungspflichtig, die Abgabe erfolgt in öffentlichen Apotheken oder registrierten Online‑Apotheken.
- Wirkstoffe: Furosemid (Schleifendiuretikum) und Amilorid (kaliumsparender Diuretikum).
- Wirkmechanismus: Hemmung der Natrium‑/Chloridresorption (Henle‑Schleife) und ENaC‑Blockade zur Kaliumeinsparung.
- Formulierung: orale Tablette, 40 mg/5 mg, mit Bruchkerbe.
- Verfügbare Darreichungsformen: Tabletten 40 mg/5 mg (Standard).
- Kennzeichnung: orange Tablette, Bruchkerbe, Prägung wie beim Originator möglich.
Das E‑Rezept erleichtert die elektronische Verordnung und schnelle Abwicklung in der Apotheke.
Dosierungsleitfaden
Die übliche Anfangsdosis für Erwachsene ist 1 Tablette morgens (40 mg Furosemid/5 mg Amilorid).
Bei Bedarf kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag aufgeteilt AM und mittags erhöht werden.
Die Maximaldosis von Amilorid beträgt 20 mg pro Tag, entsprechend maximal 4 Tabletten.
Bei Nieren‑ oder Leberinsuffizienz sowie bei älteren Patienten niedrig beginnen und langsam titrieren, begleitet von Laborüberwachung.
Kinder sollten Frumil nur nach Rücksprache mit einem Facharzt erhalten; eine Standardempfehlung fehlt.
Bei vergessener Dosis: einnehmen, sobald erinnert, außer die nächste Dosis steht kurz bevor; nicht doppelt einnehmen.
| GFR‑Kategorie | Empfohlene Dosisanpassung |
|---|---|
| GFR ≥60 ml/min | Standarddosis, regelmäßige Kontrolle |
| GFR 30–59 ml/min | niedrigere Startdosis, engmaschiges Monitoring |
| GFR <30 ml/min | Vorsicht; bei schwerer Insuffizienz kontraindiziert oder nur unter Spezialistenkontrolle |
- Checklist: Startdosis, Überwachungstermine, Laborparameter (K+, Na+, Kreatinin).
Dokumentieren Sie Verordnungen und Änderungen im Medikamentenplan (digitaler Medikamentenplan/gelbes Scheinblatt).
FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“
Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie sich erinnern, außer die nächste Einnahme steht kurz bevor.
Vermeiden Sie das Einnehmen einer doppelten Dosis, und sprechen Sie bei wiederholten Vergessern mit Hausarzt oder Apotheker.
Wechselwirkungen
Frumil interagiert mit mehreren Substanzen, insbesondere solchen, die den Kaliumhaushalt oder die Nierenfunktion beeinflussen.
ACE‑Hemmer oder ARBs können in Kombination mit Amilorid das Risiko einer Hyperkaliämie erhöhen.
NSAIDs können die Wirksamkeit von Diuretika reduzieren und die Nierenfunktion beeinträchtigen.
Weitere kaliumsteigernde Mittel (Kaliumsparende Diuretika, Kaliumpräparate) bedürfen sorgfältiger Überwachung.
Lithium kann durch Diuretika in seiner Ausscheidung beeinflusst werden; Serumspiegelkontrollen sind erforderlich.
Antiarrhythmika und andere QT‑verlängernde Substanzen erfordern ebenfalls Vorsicht.
| Wechselwirkung | Wechselwirkungsgrad | Monitoring | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| ACE‑Hemmer / ARB | Mittel – Hoch | Serum‑K+, Nierenfunktion | regelmäßige Kontrolle, Dosisanpassung eventuell nötig |
| NSAIDs | Mittel | Nierenwerte, Wirksamkeit | Vermeiden wenn möglich, alternative Analgetika prüfen |
| Lithium | Hoch | Lithium‑Spiegel engmaschig | Serumspiegelkontrollen, ggf. Dosisänderung |
- Hauptwechselwirkungen: ACE‑Hemmer, NSAIDs, Lithium, Kaliumpräparate, andere Diuretika.
- Handlungsempfehlung: vollständige Medikamentenliste (inkl. OTC, pflanzlich) vom Apotheker prüfen lassen.
Erfahrungsberichte & Trends (Patientenfeedback Deutschland)
Berichte von Patienten in deutschen Foren zeigen häufig erhöhte Urinausscheidung und Gewichtsabnahme durch Flüssigkeitsverlust.
Gelegentliche Beschwerden betreffen Schwindelanfälle und Ängste vor Elektrolytstörungen.
Typische Kritikpunkte sind Bürokratie, Wartezeiten beim Hausarzt und Unsicherheit bei Erstattungsfragen durch GKV vs. PKV.
Viele Patienten nutzen Online‑Apotheken für Preisvergleiche und Verfügbarkeit von Generika.
Aktuelle Trends 2022–2026: vermehrter Einsatz digitalen Monitorings, E‑Rezept‑Integration und Telemedizin bei Kontrollen.
- Positiv: gute Ödemkontrolle, praktische Tablettenform.
- Negativ: Nebenwirkungsangst, bürokratische Hürden, Laboraufwand.
Checklist für Bewertungen: immer Dosis, Begleitmedikation und aktuelle Laborwerte prüfen — subjektive Berichte ersetzen keine fachliche Beratung.
Bezugs‑ Und Kaufmöglichkeiten (Deutschland)
Frumil‑ähnliche Kombinationspräparate sind in Deutschland verschreibungspflichtig und werden über öffentliche Apotheken sowie registrierte Online‑Apotheken abgegeben.
Prüfen Sie BfArM‑Datenbank und das ausgestellte Rezept; das E‑Rezept beschleunigt Abholung oder Versand.
Generika sind in der Regel günstiger als Originatorpräparate; AMNOG/G‑BA‑Entscheidungen beeinflussen Preis und Erstattung.
In unserer Online‑Apotheke ist frumil ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung innerhalb Deutschlands in 5–14 Tagen.
| Bezugsquelle | Vor‑ und Nachteile | Kostenhinweis |
|---|---|---|
| Öffentliche Apotheke | persönliche Beratung, direkte Abgabe | GKV‑Zuzahlungen möglich, Preis variiert |
| Registrierte Online‑Apotheke | Preisvergleich, Lieferung | Generika oft günstiger, Versandkosten beachten |
| Ausland (Import) | Verfügbarkeit, eventuell günstig | Rechtliche Prüfung erforderlich |
- Dokumente für Rezept: ärztliches Rezept, ggf. E‑Rezept.
- Versanddauer: in Deutschland typischerweise 5–14 Tage bei Versandapotheken.
Apothekerberatung vor Versandkauf ist empfehlenswert, achten Sie auf Originalitätsmerkmale wie orange Tablette und Bruchkerbe.
Wirkungsweise & Pharmakologie
Furosemid wirkt als Schleifendiuretikum durch Hemmung der Natrium‑ und Chloridresorption in der Henle‑Schleife und erhöht damit die Diurese.
Amilorid blockiert epithelialen Natriumkanal (ENaC) im Sammelrohr und reduziert dadurch Kaliumverlust durch Furosemid.
Die Kombination zielt auf effektive Diurese bei verringertem Risiko für Hypokaliämie.
- Wirkstoff: Furosemid + Amilorid.
- Wirkmechanismus: Schleifenwirkung + ENaC‑Hemmung.
- Pharmakokinetik: orale Tablette, Wirkung innerhalb von Stunden, Bruchkerbe ermöglicht Teilung.
| Wirkung | Onset | Dauer |
|---|---|---|
| Diurese / Ödemreduktion | Stunden | einige Stunden |
| Kaliumerhalt | parallel zur Diurese | abhängig von Dosis und Begleitmedikation |
ATC‑Einordnung: C03EB01 (Kombination kaliumsparender und anderer Diuretika).
Anwendungsgebiete & Off‑Label‑Anwendungen
Zugelassene Indikationen sind Ödeme bei Herzinsuffizienz, Leberzirrhose und renale Ödeme.
Frumil wird primär zur Volumenreduktion eingesetzt und ist nicht erste Wahl bei isoliertem Bluthochdruck.
Off‑Label kann die Kombination in speziellen Fällen bei refraktären Ödemen durch Fachärzte eingesetzt werden, mit dokumentierter Nutzen‑Risiko‑Abwägung.
- Zugelassen: Ödeme bei Herzinsuffizienz, Leberzirrhose, renale Ödeme.
- Off‑Label: kombinierte Diurese bei therapierefraktären Flüssigkeitsansammlungen (Facharztentscheidung).
Vor Verschreibung prüft der Hausarzt oder Facharzt Indikation und Kontraindikationen, die Apotheke kontrolliert vor Abgabe.
Wichtige Klinische Erkenntnisse (Studien 2022–2026, Deutschland Bezug)
Aktuelle Untersuchungen zwischen 2022 und 2026 fokussieren optimierte Diureseprotokolle und telemetrisches Monitoring bei Herzinsuffizienzpatienten.
Deutsche Kliniken betonen die Bedeutung häufiger Labor‑Kontrollen zur Vermeidung von Elektrolytstörungen.
Zentrale Erkenntnis: Kombinationen mit Amilorid reduzieren die Rate klinisch relevanter Hypokaliämien im Vergleich zu Furosemid‑Monotherapie.
Gleichzeitig bleibt das Risiko einer Hyperkaliämie erhöht, vor allem bei gleichzeitiger RAAS‑Blockade.
Empfehlung der Studien: individualisierte Dosierung, frühe Labor‑kontrollen und standardisierte Entlassungsprotokolle.
| Studie / Zeitraum | Population | Ergebnis | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Studienzusammenfassung 2022–2026 (DE) | Herzinsuffizienzpatienten ambulant/ambulant nach Klinikentlassung | Weniger Hypokaliämien mit Amilorid‑Kombination; erhöhtes Hyperkaliämierisiko bei RAAS‑Kombination | Frühe Laborkontrollen, individualisierte Therapie |
Bitte prüfen Sie Primärquellen und BfArM‑Warnungen für detaillierte Studiendaten.
Vergleich Von Alternativen (Generika Vs. Originalpräparate)
Wirkstoffgleichheit zwischen Originator und Generika ist gegeben; Unterschiede betreffen Hilfsstoffe, Preis und Verfügbarkeit.
In Deutschland beeinflussen AMNOG‑ und G‑BA‑Entscheidungen Preisfestsetzung und Erstattungsregeln.
Generika sind in der Regel günstiger und für GKV‑Versicherte oft die ökonomischere Wahl.
| Kriterium | Originalpräparat | Generikum |
|---|---|---|
| Preis | häufig höher | meist günstiger |
| Verfügbarkeit | abhängig vom Hersteller | oft breiter verfügbar |
| Beipackinformationen | umfangreich | ähnlich, kann variieren |
- Vorteil Generika: Kostenersparnis.
- Nachteile: Wechsel kann bei empfindlichen Patienten zu Verunsicherung führen — Apothekerberatung empfohlen.
Bei Substitution durch die Apotheke dokumentieren und den Patienten informieren; Medikamentenplan aktualisieren.
Häufig Gestellte Fragen (FAQ Zu Rezeptpflicht, Kostenübernahme & Patiententhemen)
Ist Frumil rezeptpflichtig? Ja, die Kombination ist verschreibungspflichtig in großen Märkten.
Übernimmt die GKV die Kosten? In der Regel ja nach ärztlicher Verordnung, Zuzahlungen und Rabattverträge möglich.
Wie melde ich Nebenwirkungen? Meldung an das BfArM über Hausarzt oder Apotheke, Patienten können Meldungen initiieren.
- Typische Frage: „Kann ich Frumil dauerhaft nehmen?“ — Antwort: nur nach ärztlicher Kontrolle und mit regelmäßigen Laborchecks.
- Typische Frage: „Brauche ich Bluttests?“ — Antwort: Ja, Elektrolyte und Nierenwerte sollten überwacht werden.
- Typische Frage: „Entsorgung?“ — Altmedikamente in der Apotheke zurückgeben.
Checklist für das Gespräch beim Hausarzt: aktuelle Medikamentenliste, Allergien, letzter Laborbefund und E‑Rezept mitbringen.
Empfohlene Visuelle Inhalte (Für Blog/Apothekenwebseiten)
Infografiken helfen, Wirkungsweise verständlich zu machen — z. B. Henle‑Schleife und ENaC‑Schemata.
Ein Dosierungs‑Flowchart (Start → Labor → Titration → Überwachung) unterstützt Patienten beim Verständnis.
Warnsymptom‑Checklisten in Ampelfarben (rot/gelb/grün) erleichtern das Erkennen von Notfällen.
Produktbild: orange Tablette mit Bruchkerbe und möglicher Prägung, sofern verfügbar.
- Interaktive Elemente: herunterladbare Medikamentenplan‑Vorlage, E‑Rezept‑Erklärvideo, FAQ‑Akordeon.
- Tabellarische Visuals: Dosisanpassungstabelle und Monitoringzeitplan.
Designhinweis: Quellenangaben (z. B. BfArM) sichtbar machen und Haftungsausschluss („keine individuelle medizinische Beratung“) einfügen.
Zulassung & Regulierung (BfArM, G‑BA, AMNOG)
In Deutschland ist das BfArM zuständig für Zulassung und Sicherheit von Arzneimitteln; SPC/PIL‑Dokumente sind dort einsehbar.
Der G‑BA entscheidet über Nutzenbewertung; AMNOG‑Verfahren beeinflussen Preisbildung und Erstattung.
Frumil ist in einigen Märkten als Marke zugelassen; die deutsche Marktlage ist lokal zu prüfen.
Pharmakovigilanz: Nebenwirkungen sind beim BfArM zu melden; Fachpersonal hat Meldepflicht, Patienten können Meldungen über Hausarzt einleiten.
- Relevante Behörden: BfArM, G‑BA, GKV‑Spitzenverband.
- Was Patienten prüfen sollten: Zulassungsdokumente, Nutzenbewertung, Preis‑ und Erstattungsinformationen in Euro.
Apotheken müssen Rabattverträge, Lieferengpässe und mögliche Substitutionen berücksichtigen.
Lagerung & Handhabung
Tabletten sollten vor Feuchtigkeit und direktem Licht geschützt bei Temperaturen unter 25 °C gelagert werden.
Auf Reisen innerhalb der EU: Originalverpackung und ärztliche Bescheinigung für verschreibungspflichtige Arzneimittel mitführen.
Das E‑Rezept gilt nicht automatisch in anderen Staaten; eine Rezeptbescheinigung ist ratsam.
- Im Alltag: nicht im Badezimmer aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern.
- Entsorgung: Altmedikamente in der Apotheke zurückgeben.
| Parameter | Was beachten |
|---|---|
| Lagerungstemperatur | Unter 25 °C, trocken, lichtgeschützt |
| Transport | Originalverpackung, keine Kühlkette erforderlich |
Packliste für Reisen: Rezept, Medikamentenplan, Lagerungshinweise.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung (Integration In Den Alltag)
Einnahme morgens zum Frühstück reduziert nächtliches Wasserlassen und erleichtert die Tagesplanung.
Wählen Sie eine konstante Uhrzeit und führen Sie einen Wochenüberblick im Medikamentenplan.
Kommunikation zwischen Hausarzt und Apotheker hilft, Wechselwirkungen zu vermeiden und Labortermine zu koordinieren.
Ernährung: auf ausgeglichene Kaliumzufuhr achten; bei Hyperkaliämie‑Risiko Ernährungsberatung mit dem Hausarzt absprechen.
- Tagesroutine: Einnahme morgens, Flüssigkeitszufuhr anpassen, bei Schwindel Pause einlegen.
- Warnzeichen: anhaltender Schwindel, Muskelkrämpfe, verminderte Urinausscheidung.
- Notfallkontakte: Hausarzt, nächstgelegene Klinik, Apotheke.
Apotheker bietet ein Medikationsgespräch an und prüft mögliche Substitutionen (Generikum vs. Original) bei Bedarf.
Lieferung In Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 5–7 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 5–7 Tage |
| München | Bayern | 5–7 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Frankfurt Am Main | Hessen | 5–7 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 5–7 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 5–9 Tage |
| Bremen | Bremen | 5–9 Tage |
| Dresden | Sachsen | 5–9 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5–9 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 5–9 Tage |