Imodium
Imodium
- In Apotheken ist Imodium in den meisten Ländern rezeptfrei (OTC) erhältlich und kann in der Regel ohne Rezept gekauft werden; Online‑Bestellung mit Lieferung ist häufig möglich. Lokale Altersbeschränkungen und bestimmte pädiatrische oder hochdosierte Formulierungen können jedoch rezeptpflichtig sein.
- Imodium wird zur Behandlung akuter und chronischer Durchfälle sowie zur Reduktion der Ileostomie‑Ausscheidung eingesetzt. Es wirkt peripher an μ‑Opioidrezeptoren im Darm und verlangsamt so die Darmmotilität, wodurch die Stuhlkonsistenz verbessert wird.
- Übliche Dosierung: Erwachsene bei akutem Durchfall 4 mg initial, dann 2 mg nach jeder lockeren Stuhlabgabe (max. 16 mg/Tag). Kinder (≥2 Jahre) üblicherweise 2 mg initial, dann 1 mg nach jedem lockeren Stuhl (max. ca. 6 mg/Tag altersabhängig); nicht anwenden bei <2 Jahren. Bei chronischem Durchfall häufig mit 4 mg/Tag beginnen und nach Bedarf titrieren (max. 16 mg/Tag).
- Verabreichungsform: oral — Tabletten (2 mg), Kapseln (2 mg), orale Lösung (1 mg/5 mL) und orale Schmelzfilme (2 mg).
- Wirkbeginn: die Wirkung setzt gewöhnlich innerhalb von etwa 1 Stunde ein (spürbar meist innerhalb 1–3 Stunden).
- Wirkungsdauer: einzelne Dosen wirken mehrere Stunden; der klinische Effekt kann dosisabhängig bis zu etwa 24 Stunden anhalten.
- Alkoholwarnung: Alkohol sollte vermieden oder nur in Maßen konsumiert werden, da er Durchfall verschlechtern und Nebenwirkungen verstärken kann; bei Lebererkrankung ist besondere Vorsicht geboten.
- Die häufigste Nebenwirkung ist Verstopfung; weitere häufige Symptome sind Bauchkrämpfe, Übelkeit, Flatulenz und gelegentlich Schwindel. Seltene, aber schwere Risiken bei Überdosierung sind kardiale Arrhythmien und zentrale Atemdepression (insbesondere bei Kindern).
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Kritische Warnhinweise & Einschränkungen
Grundinformationen Zu Imodium
- INN (International Nonproprietary Name): Loperamid
- Markennamen In Deutschland: Imodium; Loperamid‑ratiopharm®
- ATC Code: A07DA03
- Formen & Dosierungen: Tabletten 2 mg; Kapseln 2 mg; Orale Lösung 1 mg/5 mL; Orally Disintegrating Film 2 mg
- Hersteller In Deutschland: ratiopharm (Generika); Johnson & Johnson (Imodium weltweit)
- Registrierungsstatus In Deutschland: Zulassung vorhanden; üblicher OTC‑Status für Erwachsene und bestimmte pädiatrische Packungen
- OTC / Rx Klassifikation: In der Regel OTC in Apotheken; bestimmte pädiatrische oder höher dosierte Formen können Rx‑pflichtig sein
Welche Risiken sollten Patienten sofort kennen?
Bei Loperamid stehen Patientenschutz und sichere Anwendung an erster Stelle.
Absolute Kontraindikationen müssen vor der Einnahme geprüft werden.
Folgende Liste enthält die wichtigsten Ausschlusskriterien.
- Absolute Kontraindikationen: Kinder unter 2 Jahren.
- Absolute Kontraindikationen: Akute dysenterische Erkrankungen mit blutigem Stuhl oder hohem Fieber.
- Absolute Kontraindikationen: Pseudomembranöse Kolitis (Clostridioides difficile nach Antibiotika).
- Absolute Kontraindikationen: Akute Colitis Ulcerosa und abdominale Schmerzen ohne Durchfall.
- Absolute Kontraindikationen: Bekannte Überempfindlichkeit gegen Loperamid oder Hilfsstoffe.
Warnhinweise betreffen lebensbedrohliche Komplikationen bei falscher Anwendung.
Bei Überdosierung können kardiale Arrhythmien und QT‑Verlängerung auftreten.
Ein toxisches Megakolon ist eine seltene, aber mögliche Komplikation bei schwerer Verstopfung oder verlängertem Gebrauch.
Patienten sollen bei fehlendem Ansprechen innerhalb von 48 Stunden ärztliche Abklärung suchen.
Schwangere benötigen eine Nutzen‑Risiko‑Abwägung und sollten Rücksprache mit Hausarzt oder Frauenarzt halten.
Bei älteren oder multimorbiden Patienten Vorsicht bei Leberinsuffizienz und Polypharmazie.
Besondere Aufmerksamkeit gilt Interaktionen mit CYP3A4‑ und P‑gp‑Inhibitoren.
Checkliste Erste Hilfe Bei Überdosierung:
- Bei Verdacht auf Überdosierung sofort Rettungsdienst oder Notaufnahme kontaktieren.
- Symptome sammeln: Schwindel, Benommenheit, Atemdepression, Herzrhythmusstörungen.
- Bei Bewusstseinsstörung stabile Seitenlage, Vitalfunktionen überwachen und Notruf wählen.
- Bei kardialen Symptomen EKG‑Kontrolle und Überwachung erforderlich.
- Packung und Dosisangaben mitnehmen, Apotheker/Hausarzt informieren.
Risikogruppen (Schwangere, Ältere Menschen, Multimorbide Patienten)
Viele fragen, ob Loperamid in der Schwangerschaft sicher ist.
Eine pauschale Empfehlung gibt es nicht; es gilt die individuelle Nutzen‑Risiko‑Abwägung.
Schwangere sollten vor der Einnahme Rücksprache mit Hausarzt oder Frauenarzt halten.
Für ältere Menschen erhöht sich das Risiko für ausgeprägte Verstopfung und paralytischen Ileus.
Bei Leberinsuffizienz ist wegen vermindertem Metabolismus Vorsicht geboten und die Dosis eher niedrig halten.
Multimorbide Patienten haben häufig Polypharmazie und benötigen einen Wechselwirkungscheck durch die Apotheke.
In der Praxis prüft der Apotheker Medikamente, die CYP3A4, CYP2C8 oder P‑gp hemmen, da dadurch Loperamid‑Spiegel steigen können.
Ältere Patienten sollten engmaschig auf Nebenwirkungen wie Benommenheit oder Herzrhythmusstörungen überwacht werden.
Auswirkungen Auf Alltägliche Aktivitäten (Autofahren, Alkoholkonsum)
Viele Patienten fragen, ob Autofahren nach der Einnahme möglich ist.
Loperamid kann selten Schwindel oder Benommenheit verursachen.
Solange Schwindel oder Benommenheit möglich sind, sollte kein Fahrzeug geführt oder schwere Maschinen bedient werden.
Alkoholkonsum verstärkt das Risiko für ZNS‑Nebenwirkungen und sollte vermieden werden, bis klar ist, wie der Körper reagiert.
Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee reizen den Magen‑Darm‑Trakt und können die symptomatische Situation verändern.
Bei Unsicherheit zur Fahrtauglichkeit Klärung mit Hausarzt oder Apotheker einholen.
FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“
Bei fehlenden Nebenwirkungen ist in der Regel Autofahren möglich.
Treten Schwindel, Benommenheit oder Sehstörungen auf, darf nicht gefahren werden.
Bei gleichzeitiger Einnahme von sedierenden Medikamenten oder starken CYP3A4‑/P‑gp‑Inhibitoren besondere Vorsicht.
Grundlagen Der Anwendung
INN Und Handelsnamen (In Deutschland Verfügbare Präparate)
Welcher Wirkstoff steckt in Imodium?
Der INN lautet Loperamid, ein antipropulsives Mittel mit ATC‑Code A07DA03.
Bekannte Handelsnamen in Deutschland sind Imodium und Loperamid‑ratiopharm®.
Präparate sind als Tabletten 2 mg, Kapseln 2 mg und orale Lösung 1 mg/5 mL verfügbar.
Einige Hersteller bieten auch orodispersible Filme mit 2 mg an.
Verpackungsgrößen sind typischerweise Blister mit 6, 12 oder 24 Stück.
Rechtliche Einstufung (Rezeptpflicht, Apothekenpflicht – BfArM)
In Deutschland ist Loperamid überwiegend als OTC in öffentlichen Apotheken erhältlich.
Einige pädiatrische oder höher dosierte Darreichungsformen können verschreibungspflichtig sein.
Das BfArM überwacht Zulassung und Sicherheitsbulletins; Packungsbeilage und Beratungspflicht gelten in der Apotheke.
Bei längerem Bedarf verschreibt der Hausarzt auf E‑Rezept, die Apotheke übernimmt Wechselwirkungsprüfung.
Für Erstattungsfragen sind G‑BA und AMNOG relevant, vor allem bei verschreibungspflichtigen Fällen und Preisfestlegung.
Generika sind in der Regel günstiger als das Original Imodium, was bei der Abgabe häufig thematisiert wird.
Dosierungsleitfaden
Standarddosierung (E‑Rezept, Verordnung Durch Den Hausarzt)
Welche Dosis ist üblich bei akutem Durchfall?
Erwachsene: Initial 4 mg, dann 2 mg nach jeder weichen Stuhlentleerung; maximale Tagesdosis 16 mg.
Kinder: Initial 2 mg, dann 1 mg nach jedem Stuhlgang; altersabhängige Maxima gelten und es ist kontraindiziert unter 2 Jahren.
Bei chronischer Diarrhö oder IBS‑D beginnt man meist mit 4 mg/Tag und titriert individuell bis maximal 16 mg/Tag unter ärztlicher Kontrolle.
Therapiedauer bei akutem Durchfall üblicherweise 1–2 Tage; ohne Besserung innerhalb von 48 Stunden ärztliche Abklärung erforderlich.
Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck)
Bei Diabetes oder Bluthochdruck sind keine spezifischen Dosisreduktionen erforderlich.
Bei Leberinsuffizienz ist eine Dosis am unteren Ende des Bereichs ratsam.
Ältere Patienten sollten engmaschig überwacht werden wegen erhöhtem Obstipationsrisiko.
Keine formale Nierenanpassung nötig, da primär fäkale Ausscheidung stattfindet.
Bei gleichzeitiger Einnahme starker CYP3A4‑, CYP2C8‑ oder P‑gp‑Inhibitoren kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.
Der Apotheker prüft Interaktionen beim Abgabeprozess und kommuniziert mit dem Hausarzt bei Bedarf.
FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergesse?“
Die vergessene Dosis so bald wie möglich nachholen.
Nicht die doppelte Dosis einnehmen, um eine vergessene Dosis auszugleichen.
Wechselwirkungen
Lebensmittel Und Getränke (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)
Alkohol erhöht das Risiko für Schwindel und ZNS‑Nebenwirkungen und sollte bis zur Klärung vermieden werden.
Kaffee kann den Magen‑Darm‑Trakt reizen, beeinflusst aber nicht direkt die Pharmakokinetik von Loperamid.
Milchprodukte haben keine direkte Wechselwirkung, können aber bei bestehender Laktoseintoleranz Symptome verschlechtern.
Generell gilt: Flüssigkeits‑ und Elektrolytersatz ist wichtiger als Nahrungsanpassungen.
Häufige Arzneimittelwechselwirkungen (Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente)
Besondere Vorsicht bei gleichzeitiger Gabe mit starken CYP3A4‑, CYP2C8‑ oder P‑gp‑Inhibitoren.
Beispiele sind bestimmte Makrolid‑Antibiotika, HIV‑Proteasehemmer oder starke Azol‑Antimykotika.
Durch diese Interaktionen kann der Loperamid‑Spiegel ansteigen und das Risiko für kardiale Ereignisse zunehmen.
Patienten mit Antiarrhythmika oder anderen QT‑verlängernden Medikamenten benötigen besondere Überprüfung.
Apotheken nutzen Interaktionsprüfungen in der Software (z. B. Rote Liste) vor Abgabe.
| Arzneimittelklasse | Wirkmechanismus | Empfehlung |
|---|---|---|
| Makrolid‑Antibiotika | CYP3A4‑Hemmung | Wechselwirkungscheck; ggf. Abstand oder ärztliche Rücksprache |
| HIV‑Proteasehemmer | P‑gp‑ und CYP3A4‑Hemmung | Nicht gleichzeitig oder Dosisreduktion erwägen |
| Azol‑Antimykotika | CYP3A4‑Hemmung | Überwachung auf kardiale Symptome |
| Antiarrhythmika | QT‑Verlängerung | Vorsicht; ärztliche Abklärung erforderlich |
Lebensmittelhinweise: Alkohol vermeiden, auf starke Reizung durch Kaffee achten.
Erfahrungsberichte & Trends
Welche Erfahrungen berichten Patienten in deutschen Foren?
Viele Nutzer loben die schnelle Wirkung bei Reisedurchfall und behalten Imodium in der Reiseapotheke.
Als Nachteile werden gelegentliche Verstopfung und Bauchkrämpfe genannt.
Trendanalysen 2022–2026 zeigen saisonale Nachfrageanstiege in Reisesaisons.
Online‑Reviews betonen Preisbewusstsein und Vergleiche zwischen Generika und Original.
Patienten berichten von Bürokratie bei ärztlichen Verordnungen und Unsicherheit zur Erstattung durch GKV/PKV.
Häufige Fragen betreffen Kinderdosierung und Sicherheit in Schwangerschaft.
- Pro: Schnelle symptomatische Linderung, unkomplizierte Anwendung.
- Contra: Risiko für Verstopfung, Interaktionen, Unsicherheit bei Kindern.
Bei Forenberichten ist immer mit Bias und fehlender ärztlicher Verifikation zu rechnen.
- Checklist Für Bewertung Von Patientenberichten: Quelle prüfen, Symptomschwere, ärztliche Bestätigung, Datum des Berichts.
Bezugs‑ Und Kaufmöglichkeiten
Wo lässt sich Imodium in Deutschland beziehen?
Erhältlich in öffentlichen Apotheken mit persönlicher Beratung.
Versandapotheken und Online‑Apotheken bieten bequeme Bestellung und oft E‑Rezept‑Optionen an.
In unserer Online‑Apotheke ist imodium rezeptfrei erhältlich, mit diskreter Lieferung in Deutschland in 5–14 Tagen.
Original Imodium ist in der Regel teurer als Generika wie Loperamid‑ratiopharm® oder Produkte von Stada und Heumann.
Typische Packungsgrößen sind Blister mit 6, 12 oder 24 Tabletten; Preise variieren je nach Hersteller und Packungsgröße.
Die GKV übernimmt OTC‑Präparate normalerweise nicht; bei ärztlicher Verordnung und medizinischer Notwendigkeit ist eine individuelle Klärung mit PKV/GKV möglich.
| Bezugskanal | Vorteile | Typischer Preis (€) |
|---|---|---|
| Öffentliche Apotheke | Persönliche Beratung, sofortige Abgabe | Imodium Original teurer; Generika günstiger (variabel) |
| Online‑Apotheke | Bequeme Bestellung, E‑Rezept möglich | Günstigere Angebote für Generika |
| Ärztliche Verordnung (E‑Rezept) | Erstattungsmöglichkeit prüfen | Abhängig von Verordnung und Erstattungsstatus |
Wirkungsweise & Pharmakologie
Einfach Erklärt (Für Patienten)
Wie wirkt Loperamid im Darm?
Loperamid bindet an periphere μ‑Opioidrezeptoren in der Darmwand und reduziert die Darmmotilität.
Durch die verlangsamte Transitzeit kann mehr Flüssigkeit resorbiert werden und der Stuhldrang nimmt ab.
Bei therapeutischen Dosen wirkt Loperamid überwiegend peripher und hat kaum zentrale Opioidwirkung.
Medizinische Fachinformationen (BfArM‑/EMA‑Daten)
Loperamid ist ein synthetisches phenylpiperidin‑Opioid, strukturell mit Diphenoxylat verwandt.
ATC: A07DA03.
Pharmakokinetik: geringe systemische Resorption bei üblichen Dosen; hepatische Metabolisierung und vorwiegende fäkale Ausscheidung.
Das BfArM und die EMA veröffentlichen Packungsinformationen, pädiatrische Einschränkungen und Sicherheitsbulletins.
- Wirkmechanismus
- Periphere μ‑Opioidrezeptoragonist, vermindert Darmmotilität.
- Pharmakokinetik‑Parameter
- Geringe Bioverfügbarkeit, hepatischer Metabolismus, fäkale Ausscheidung.
Anwendungsgebiete & Off‑Label‑Anwendungen
Für welche Indikationen ist Loperamid zugelassen?
- Zugelassene Indikationen: Akute unspezifische Diarrhö (ab 2 Jahren, lokal prüfen).
- Zugelassene Indikationen: Chronische Diarrhö bei Erwachsenen.
- Zugelassene Indikationen: Reduktion des Ileostomie‑Ausflusses.
Off‑Label wird Loperamid häufig symptomatisch bei IBS‑D eingesetzt, dann jedoch unter ärztlicher Überwachung.
Gelegentlich findet sich Anwendung bei HIV‑assoziierter Diarrhö oder in der onkologischen Supportive Care, immer dokumentiert und abgewogen durch den Arzt.
- Checkliste Für Off‑Label‑Bewertung: Indikationsbegrünung, Nutzen‑Risiko, Dokumentation, Erstattungsprüfung.
Wichtige Klinische Erkenntnisse
Was sagen Studien von 2022–2026?
Die Wirksamkeit von Loperamid bei akuter Diarrhö bleibt bestätigt.
Studien zur Langzeitanwendung bei IBS‑D zeigen symptomatische Linderung, jedoch unterschiedliche Effekte auf Lebensqualität.
Deutsche Register und Studienzentren meldeten Fallserien zu kardialen Ereignissen bei hohen Dosen oder Interaktionen.
Regulatorische Beratungen empfehlen Einschränkungen bei Einzeldosis‑Blistern zur Reduktion von Überdosierungsrisiken.
| Jahr | Design | Stichprobe | Kernergebnis |
|---|---|---|---|
| 2022 | Randomisierte Studie | n = mehrfach | Symptomlinderung bei akuter Diarrhö bestätigt |
| 2023 | Registeranalyse (DE) | Fallserien | Kardiale Ereignisse bei Hochdosis/Interaktionen beschrieben |
| 2025 | Längsschnitt IBS‑D | n = divers | Variabler QoL‑Nutzen trotz Symptomkontrolle |
- Praxisimplikationen: Nutzen prüfen, bei Langzeitanwendung regelmäßig reevaluieren.
- Praxisimplikationen: Interaktionsrisiken minimieren.
Vergleich Von Alternativen
Welche Alternativen gibt es zu Imodium?
| Wirkstoff | Indikation | Nebenwirkungen | Preis (€) |
|---|---|---|---|
| Imodium (Loperamid) | Akute Diarrhö, chronisch | Verstopfung, selten kardial bei Überdos. | Original teurer; Generika günstiger |
| Racecadotril | Sekretorische Diarrhö | Selten Kopfschmerz, Hautreaktionen | Variabel |
| Bismut‑Subsalicylat | Akut, unterstützend | Schwarzfärbung des Stuhls, Reizung | OTC Preise |
| Diphenoxylat/Atropin | Stärker wirksam, Rx | ZNS‑Nebenwirkungen, Missbrauchsrisiko | Rx‑Preis |
- Entscheidungskriterien: Kosten, Nebenwirkungsprofil, Verfügbarkeit, Indikation.
- Imodium eignet sich gut für schnelle symptomatische Kontrolle; bei sekretorischer Diarrhö Racecadotril überlegen.
Häufig Gestellte Fragen
- Ist Imodium rezeptfrei? Meist ja; Ausnahmen bei speziellen pädiatrischen oder höheren Dosierungen möglich.
- Übernimmt die GKV die Kosten? OTC‑Präparate werden in der Regel nicht erstattet; individuelle Klärung bei ärztlicher Verordnung möglich.
- Kann man Imodium in der Schwangerschaft nehmen? Nutzen‑Risiko‑Abwägung mit Hausarzt/Frauenarzt erforderlich.
- Gibt es eine Kinderdosierung? Ja, ab 2 Jahren reduziert dosieren; unter 2 Jahren kontraindiziert.
- Was tun bei Ausbleiben der Wirkung? Ärztliche Abklärung, wenn keine Besserung binnen 48 Stunden.
Für weitere Fragen stehen Hausarzt und Apotheker für individuelle Beratung bereit.
Empfohlene Visuelle Inhalte
Welche Bilder und Infografiken helfen Lesern am meisten?
- Infografik „Wann Imodium Nehmen?“ mit Dosierungsalgorithmus und Alarmzeichen.
- Preisvergleichstabelle Imodium vs. Generika (Preis € / Packungsgröße).
- Warnhinweis‑Visual zu Kontraindikationen (Kinder <2, blutiger Stuhl, hohes Fieber).
- Packungsabbildungen (Imodium, Loperamid‑ratiopharm®) nur mit Lizenz oder Herstellerfreigabe.
- Kurzvideo mit Apotheker‑Beratung zu E‑Rezept und Wechselwirkungen.
Alle Verpackungsabbildungen müssen lizenzrechtlich geprüft und mit Quelle versehen werden.
Zulassung & Regulierung
Welche Behörden sind relevant?
- BfArM
- Zulassung, Sicherheitshinweise und Bulletins für Deutschland.
- G‑BA / AMNOG
- Nutzenbewertung und Preisermittlung bei verschreibungspflichtigen Indikationen.
- EMA
- Europäische Zulassungsinformationen und Sicherheitsbewertungen.
| Regulatorischer Punkt | Konsequenz Für Patienten/Apotheken |
|---|---|
| Packungsgrößen‑Regelungen | Begrenzung von Einzeldosen zur Reduktion von Überdosierung |
| Sicherheitsbulletins | Aktualisierte Warnhinweise in Packungsbeilage und Beratung |
| E‑Rezept | Erleichtert Dokumentation, Verschreibung und Erstattungsprüfung |
Lagerung & Handhabung
Wie sollten Patientinnen und Patienten Loperamid lagern?
Lagern bei unter 25 °C, vor Feuchtigkeit und Hitze schützen.
Orale Lösungen nicht einfrieren.
Außer Reichweite von Kindern aufbewahren.
Für Reisen: Originalverpackung mitführen; bei größeren Mengen ärztliches Attest mitnehmen.
EU‑weit gelten gängige Reisemitführungsregeln; auf Flugreisen auf Flüssigkeitsbegrenzungen achten.
- Checkliste Reiseapotheke: Packung, Beipackzettel, E‑Rezept/Attest bei Bedarf.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Wie integriere ich Imodium sicher in den Alltag?
Initiale Dosis bei akutem Durchfall gefolgt von Erhaltungsdosen nach Bedarf nehmen.
Begleitmaßnahmen: Ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte ersetzen.
Warnzeichen für Arztkontakt: Fieber, blutiger Stuhl, starke Dehydratation, keine Besserung nach 48 Stunden.
Dokumentation: Einnahmezeit, Dosis und beobachtete Nebenwirkungen notieren und bei Rückfragen Hausarzt/Apotheker vorlegen.
- Step‑by‑Step‑Checklist: Packung prüfen, Kontraindikationen ausschließen, Anfangsdosis geben, Reaktion beobachten, bei Problemen Arzt kontaktieren.
Lieferung In Deutschland
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 5–7 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 5–7 Tage |
| München | Bayern | 5–7 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Frankfurt Am Main | Hessen | 5–7 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 5–7 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 5–9 Tage |
| Bremen | Bremen | 5–9 Tage |
| Dresden | Sachsen | 5–9 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5–9 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 5–9 Tage |
| Duisburg | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |